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Musikalische Lesung am 25. März im Schloss Großkmehlen
Samstag, 25. März 2017, 17:30 Uhr

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Musikalische Lesung am 25. März  im Schloss Großkmehlen

Die Marquise von O....

Heinrich von Kleist 1808

"In M..., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O..., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzogenen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen: daß sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, daß der Vater zu dem Kinde, das sie gebären würde, sich melden solle; und daß sie, aus Familienrücksichten, entschlossen wäre, ihn zu heiraten...."

Atemberaubend, provokant, furios: die Meisternovelle von Heinrich von Kleist in Wort und Musik an reizvollem Ort, dem Schloss Großkmehlen.

Sabine Grüner- Cello

Thomas Stecher- Lesung

"...eine abscheuliche, langweilige Geschichte, die kein Frauenzimmer ohne Erröten lesen kann..." Zeitgenössische Rezension 1808

Sabine Grüner

Die Cellistin Sabine Grüner arbeitet seit ihrem Studium freischaffend und lebt in Dresden. Ihre Liebe zur klassischen Musik steht gleichberechtigt zum Engagement für zeitgenössische und improvisierte Musik. Mit Spaß und Neugier testet sie aus, welchen Platz das Cello in Jazz und Rock findet, welche gemeinsame Sprache in der Zusammenarbeit mit Tanz, bildender und darstellender Kunst entsteht. Aus dieser gegenseitigen Inspiration entwickelte Produktionen können eine besondere Unmittelbarkeit auf der Bühne mitteilen.

Sabine Grüner ist Mitglied der Dresdner Sinfoniker, künstlerische Engagements verbinden sie u.a. mit Semperoper und Staatsschauspiel Dresden, Berliner Konzertorchester,  Orchester der Theater Görlitz, Chemnitz, Radebeul, Station House Opera, CREPS Montpellier. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in das In- und europäischen Ausland, ebenso zu Mitwirkungen an zahlreichen CD-Einspielungen und Festivals.

Thomas Stecher

Thomas Stecher wurde 1961 in Berlin geboren. Er studierte er an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und wurde nach dem Abschluss des Studiums ans Staatsschauspiel Dresden engagiert. Hier spielte er in den 10 Jahren seines Engagements u.a. Don Karlos, Raskolnikow, den Prinzen von Homburg, Harold in „Harold und Maude“ sowie Mordret in der Uraufführung von Christoph Heins „Die Ritter der Tafelrunde“.

1995 bis 1999 folgte Thomas Stecher einem Ruf ans Berliner Ensemble. 

Seitdem arbeitet Stecher als freischaffender Schauspieler mit Tätigkeitsschwerpunkt in Dresden. 

Er tritt in zahlreichen Lesungen und literarischen Veranstaltungen auf, häufig auch in genreübergreifender Zusammenarbeit mit Musikern oder Tänzern, er arbeitet für Film und Fernsehen und wirkt in vielen Rundfunkproduktionen mit.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ist Thomas Stecher auch Regisseur. 

Seine letzte Regiearbeit war 2016 "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" von Edward Albee.

Ort Schloss Großkmehlen
Einlass ab 16:30 Uhr

Aufruf zur Rettung der deutschen Schreibschrift (Offenbacher Schrift, Kurrent oder Sütterlin)

Vier Maerlein

Liebe Seniorinnen und Senioren,

die Bücher der deutschen Schreibschrift (Offenbacher Schrift, Kurrent oder Sütterlin) dürfen nicht verschwinden. Es sind Zeitzeugnisse von zum Teil hohen geschichtlichen Wert.
Bei Haushaltsauflösungen hat kein Mensch für Bücher in deutscher Schreibschrift eine Verwendung, da es heutzutage wenige junge Menschen gibt, die diese Schrift noch lesen können. Deshalb werden diese Bücher meist entsorgt.
Ich habe vor, eine Ausstellung zur Geschichte der deutschen Schreibschrift zu gestalten, in welcher die Bücher ihren Platz finden sollen. Im Zusammenhang mit der Ausstellung möchte ich einen Lese- und Schreibkurs zum Erlernen der Sütterlin – Schrift anbieten.
Ich komme mit der Feder, für die deutsche Schreibschrift zu werben, welche noch vor vielen Jahren unsere Bücher zierte.
Ist auch bei Ihnen noch ein Buch in deutscher Schreibschrift im Schrank, so haben Sie herzlichen Dank.
Bitte geben Sie Ihre Bücher in deutscher Schreibschrift,
bei Heiko Berndt ab.
Mit besten Grüßen
Fred Rothe