Schlossführung mit Konzert ist ein bewährtes Konzept /Silbermannorgel erklingt im Rundfunk

GROSSKMEHLEN Eine durchweg positive Bilanz zieht der Gemeindekirchenrat in Großkmehlen für die beendete Sommerkonzertreihe an der Silbermannorgel. Erstmals mussten die ehrenamtlich arbeitenden Kräfte die gesamte Vorbereitung und Durchführung 2014 allein schultern, ohne eigenen Pfarrer in der Gemeinde.

Das ist Gisa Kern, Monika Winkler, Ines Barth und ihren Mitstreitern sehr gut gelungen. Froh sind sie allerdings jetzt, dass für die Konzertreihe 2015 der neu eingeführte Pfarrer, Thomas Brilla, die Verantwortung übernimmt. Er zählt zu den Schätzen in seiner Gemeinde die vor fast 300 Jahren von Gottfried Silbermann geschaffene Orgel, und sie soll zur Freude Aller weiterhin erklingen.

Das ist Gisa Kern, Monika Winkler, Ines Barth und ihren Mitstreitern sehr gut gelungen. Froh sind sie allerdings jetzt, dass für die Konzertreihe 2015 der neu eingeführte Pfarrer, Thomas Brilla, die Verantwortung übernimmt. Er zählt zu den Schätzen in seiner Gemeinde die vor fast 300 Jahren von Gottfried Silbermann geschaffene Orgel, und sie soll zur Freude Aller weiterhin erklingen.

Ein Volltreffer war die Idee des Bürgermeisters von Großkmehlen, Dr. Gert Müller-Hagen, vor den Konzerten 2014 den Besuchern Schlossführungen anzubieten. Das fand großes Interesse und führte viele aus der Region erstmals zum Großkmehlener Schloss und zur berühmten Orgel. So viele neue Hörer wie in diesem Jahr, hatten wir noch nie, so die Einschätzung des Gemeindekirchenrates. Das Angebot des Heimatvereins in Großkmehlen, in dem bereits restaurierten Gebäuden des Gutshofes den Besuchern Kaffee und Kuchen anzubieten, wurde dankbar angenommen. Dieser Aufwand hat sich gelohnt, so die Einschätzung von der Vorsitzenden Gudrun Kunze und all ihren Helfern. Im nächsten Jahr kommen wir wieder, so die zahlreichen Gäste aus Senftenberg, Großräschen, Elsterwerda, Ruhland und anderen Orten.

Die Kirche zu öffnen ist mit dieser inzwischen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten und beliebten Konzertreihe für alle Christen und alle, die Freude an der Orgelmusik haben, 2014 erneut gut gelungen. Diese Entwicklung liegt auch ganz im Sinne von Pfarrer Michael Fuhrmann, der am 12. August 2014 verstorben ist. Er war der Begründer dieser Konzertreihe und hat bis 2008 dafür gesorgt, dass die Silbermannorgel einem großen Freundeskreis zugänglich wurde. In seiner 36 jährigen Zeit als Pfarrer hier hat er mit seiner Ehefrau jedes Konzert vorbereitet und eröffnet. Ihm ist es auch gelungen, Hubert Hofer aus Bonn für eine Spende zu gewinnen, mit der 1996 die Orgel umfassend restauriert und damit der Nachwelt erhalten wurde.

Im abschließenden Konzert des Jahrgangs 2014 spielten die Leipziger Frank Zimpel an der Orgel und Alexander Pfeifer Trompete. Mit Freude kommen sie wie alle Anderen gern nach Großkmehlen und loben die klangliche Fülle und Schönheit der Silbermannorgel in höchsten Tönen. Mit den bekannten "Summertime" Melodien von George Gershwin setzten sie einen besonderen Glanzpunkt am Ende ihres Auftrittes und der diesjährigen Konzertreihe. Typisch für die Atmosphäre bei den Veranstaltungen in der St.Georg Kirche auch das Gastgeschenk für die beiden Künstler. Sie erhielten das ortseigene "Kmehlen Bräu." "So etwas haben wir bei unseren über 800 Auftritten in den zurückliegenden 15 Jahre, die uns durch die ganze Welt führten, noch nie erlebt," meinten die Musiker schmunzelnd.

Für eine weitere Überraschung im Oktober sorgt nun noch der Rundfunk. Im Kulturradio von RBB wird im Rahmen des Brandenburger Orgelmonats ein Beitrag über die St.-Georg-Kirche und die Silbermannorgel in Großkmehlen am 2. Oktober 2014 um 6.10 und 11.45 Uhr gesendet, (Frequenz 104,49). Weiterhin veranstaltet das Kulturradio am Sonnabend, den 11. Oktober 2014,um 19 Uhr ein öffentliches Konzert mit dem Organisten Leon Berben. Alle Musikfreunde sind dazu herzlich eingeladen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Rudolf Kupfer/rkp1