3. Rallye Elbflorenz rollt auch durch den OSL-Kreis mit Prüfung auf dem Lausitzring

GROSSKMEHLEN Nach zwei Rundfahrten in Sachsen kommt die 3. Rallye Elbflorenz mit Start und Ziel in Dresden am Sonnabend, dem 26. September, erstmals nach Brandenburg und ausschließlich in den Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Oldtimer tuckern durch GroßkmehlenOrganisator Markus Hendel (r.) aus Radebeul bringt die diesjährige Rallye Elbflorenz in den Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit der Zwischenstation Großkmehlen samt Wasserschloss. Bürgermeister Dr. Gerd Müller-Hagen (2.v.r.) und Gemeindevertreter Thomas Lindemann (l.) sind begeistert. 2.v.l.: Wolfgang Hoffmann ist Bürgermeister in der benachbarten sächsischen Rallyestation Lampertswalde.
Foto: Manfred Felle

Am Dienstag traf sich Cheforganisator Markus Hendel aus Radebeul im Renaissance-Wasserschloss Großkmehlen mit lokalen Vertretern, um darüber zu sprechen, welche Rolle der Grenzort bei diesem Oldtimerereignis spielen könnte. Bürgermeister Dr. Gerd Müller-Hagen ist mit Blick auf das vorzeigbare Schlossensemble begeistert: "Das trifft sich gut: Die Rallyefahrer sollen Unbekanntes sehen und wir wollen bekannt werden."

Für die etwa 275 Kilometer lange Tour der historischen Fahrzeuge werden vorrangig Nebenstraßen ausgewählt, damit die Teilnehmer aus Sachsen (zu 70 Prozent) und mehreren anderen Bundesländern so viel wie möglich sehen. Auch die zu durchfahrenden Orte werden etwas davon haben. Da die Oldtimer nicht im Pulk fahren, sondern einzeln auf die Strecke geschickt werden, könne die Durchfahrt der 150 Fahrzeuge bis zu zwei Stunden dauern, erläutert Markus Hendel, Inhaber einer Marketingagentur in Dresden und selbst Freund alter Fahrzeuge. Aufgrund dieser Zeitspanne biete es sich an, dass die Durchfahrts- und Kontrollorte die Teilnehmer wie auch immer herzlich begrüßen, zum Beispiel durch eigene Oldtimerpräsentationen am Straßenrand. Für Großkmehlen kann sich der Gemeindevertreter Thomas Lindemann vorstellen, jeder Besatzung als Werbung für den Ort eine Flasche vom Chmeln-Bräu zu überreichen.

Um mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu erreichen, bauen die Organisatoren auch diesmal auf ein paar prominente Teilnehmer. Im vorigen Jahr waren der ehemalige Dynamo-Fußballer Ulf Kirsten, Fernsehmann Peter Escher und Entertainer Wolfgang Lippert mit am Start.

Die Rallye Elbflorenz mit einer Startgebühr von 299 Euro sieht sich auf ähnlichem Niveau wie die etabliertere Sachsen Classic, bei der jedoch 1650 Euro für die Teilnahme hingelegt werden müssen. Mittlerweile wird im Interesse der Fahrzeugvielfalt auch bei der jüngeren Oldtimerfahrt das Feld ausgewählt, weil sich dreimal mehr Interessenten melden als mitfahren können.

Zum Thema:
Die 3. Rallye Elbflorenz startet in Dresden und führt vorbei am Schloss Schönfeld in Sachsen. Weiter geht es über Lampertswalde in den Landkreis Oberspreewald-Lausitz nach Groß- kmehlen. Weitere Stationen sind voraussichtlich das Schloss Lindenau, Tettau, Lauchhammer mit Vestas und dem Kunstgussmuseum, vorbei an Kostebrau zum Lausitzring mit der Wertungsprüfung. Anschließend führt die Tour nach Großräschen, Sedlitz, eventuell zum Rostigen Nagel, nach Geierswalde, zur Energiefabrik Knappenrode, zur Burg Mortka, nach Panschwitz-Kuckau und zurück nach Dresden.