Schlossnachrichten Großkmehlen, 5. Teil, Juni 2013

Große Baufortschritte im Gutshof

Wer an der Baustelle vom Gutshof am Schloss Großkmehlen in den letzten Monaten vorbeigefahren ist und auch nur einen flüchtigen Blick übrig hatte, konnte es nicht übersehen: Die Baufortschritte sind im gesamten Gutshof bemerkenswert!

In den letzten Monaten arbeiteten 12 Firmen auf der Baustelle!

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Schlossnachrichten Großkmehlen, 6. Teil, September 2013

Schlosspark Großkmehlen – neue Wege laden ein 

Neue-Wege-entstehen-im-Park Foto-Cornelia-Borkert-08.09

Seit über einem Jahr gibt es umfangreiche Bauarbeiten am Schlossensemble Großkmehlen. Doch nicht nur Schloss und Gutshof sind fest in der Hand der Bauleute. Auch die Freianlagen um das Schloss mit seinem wunderschönen Park erfahren eine umfassende Rekonstruktion und Sanierung.

Den Experten der Gartendenkmalpflege standen dafür nur äußerst spärliche Informationen aus der Geschichte des Parks zur Verfügung. Dazu gehört eine Handskizze von 1695, auf der die wesentliche Gliederung des Parks zu erkennen ist. Bekannt ist auch, dass der Park im Laufe der Zeit mehrfach verändert wurde. Nur in der näheren Umgebung des Schlosses sind die Reste der ursprünglichen Parkanlage erhalten.

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Schlossnachrichten Großkmehlen, 7. Teil, November 2013

Gutshof und Schlosspark sind fertig! Neues Zuhause für die Feuerwehr 

Foto 1 Ein neuer Blick in den Gutshof Foto Cornelia BorkertBild 1: Neuer Blick in den Gutshof

Der 25. Oktober 2013 wird als ein besonders schöner Tag in der Geschichte der Gemeinde Großkmehlen in Erinnerung bleiben!

Viele Einwohner und hochrangige Gäste waren dabei, als die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großkmehlen an diesem Tag den Schlüssel für ihr neues Depot bekamen und zwei gelbe Enten den wassergefüllten Schlossgraben einweihten.

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Schlossnachrichten Großkmehlen, 8. Teil, Februar 2014

Vom Winterschlaf keine Spur – im Schloss geht es voran! 

Drei Monate sind seit der feierlichen Einweihung von Gutshof und Park vergangen. Und trotz der kalten Jahreszeit zieht mehr und mehr Leben in der neuen „Mitte" Großkmehlens ein: Die Landschaftsgärtner erledigten letzte Pflanzarbeiten im Park und fast täglich trifft man Spaziergänger. Auch der neue Durchgang zum „Pfad der Tausend Eichen" hat sich schon herumgesprochen. Im Dezember schmückten Weihnachtsbaum und Pyramide den Gutshof und die Großkmehlener Schlossweihnacht zog zahlreiche Besucher an. Der eine oder andere fand sich auch am Schloss ein, um das neue Jahr bei Glockengeläut und Feuerwerk zu begrüßen. Nicht zuletzt haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ihren Umzug gemeistert und sind nun wirklich im Gutshof „zu Hause".

Schloss im Winter Januar 2014

Hell erleuchtete Fenster zeugen davon, dass auch die Bauleute und Restauratoren im Schloss fleißig sind und es mit den umfangreichen und vielfältigen Arbeiten der Sanierung vorangeht. Von außen ist zu sehen, dass die Rampe für den barrierefreien Zugang ins Schloss an der Westseite der Mauer des Wassergrabens fertiggestellt ist. Der Zugang führt in den Keller vom Schloss. Im Moment nutzen ihn die Bauleute für den Transport verschiedener Baumaterialien. Später können Rollstuhlfahrer oder Familien mit Kinderwagen bequem über die Rampe zum Kellereingang und dann mit dem Fahrstuhl in die oberen Etagen gelangen. Der Kellereingang ist auch zur Anlieferung von Waren (zum Beispiel für ein Catering) gedacht. Weitere Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf die Komplettierung der Westbrücke, auf Arbeiten im Keller (Haustechnik) und Arbeiten am Aufzugsschacht. Außerdem werden im Schloss Steinmetzarbeiten ausgeführt – unter anderem werden die Sandsteinstufen der östlichen Treppe umfassend erneuert und die Sandsteinplatten für die Eingangshallen zum Einbau vorbereitet.

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Großkmehlener Schloss-Nachrichten – März 2014

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt sich vor

Mit der Wiederherstellung des Schlosses von Großkmehlen seit 1997 ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) nunmehr seit vielen Jahren engagierter Partner der Gemeinde und Region. Die wiedererstandene Schönheit der Gesamtanlage mit dem gerade erblühenden Park soll Anlass sein, die Arbeit der privaten Stiftung einmal ausführlicher vorzustellen.
1985 gegründet, steht die private Stiftung mit Sitz in Bonn unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Sie erhält für ihre Arbeit die breite Unterstützung von inzwischen über 200 000 privaten Spendern und ist Destinatär der Lotterie GlücksSpirale. Ihre Förderer unterstützen die DSD (www.denkmalschutz.de) durch Spenden, mit Sammlungen anlässlich von Geburtstagen und Jubiläen, Zustiftungen, inzwischen über 200 Treuhandstiftungen, Bußgeldern und Vermächtnissen. Sie haben „ihre" Stiftung inzwischen zur wohl größten Bürgerbewegung für den Denkmalschutz und zu einem wichtigen Partner in der Denkmalpflege in Deutschland gemacht. Über 4 500 Denkmale konnte die Stiftung aus Spenden und Erträgnissen der GlücksSpirale bundesweit bisher mit über 520 Millionen Euro unterstützen. Neben dieser wichtigen Aufgabe bei der Bewahrung von Denkmalen hat die Stiftung noch einen weiteren Satzungsauftrag: für den Gedanken des Denkmalschutzes in der Bevölkerung zu werben. Sie tut dies mit vielfältigen Aktionen und Projekten, Publikationen ihres Verlages wie dem Magazin MONUMENTE, Büchern und Broschüren, Konzerten, Ausstellungen, Reisen, einer umfangreichen Pressearbeit und über 80 ehrenamtlichen Ortskuratorien.denkmal-aktiv-Louisensund web„denkmal aktiv“ – Louisensund; Foto: DSD (2006)
Louisensund web
7 500 Denkmale wurden mit großem Engagement von ihren Eigentümern, von Vereinen und Initiativen, haupt- und ehrenamtlichen Denkmalpflegern geöffnet und vorgestellt. Als Teil der European Heritage Days ist der Tag des offenen Denkmals die wohl größte Werbeaktion für den Denkmalschutz geworden, der aus den Kulturkalendern nicht mehr wegzudenken ist.plakat toffd-2014 webPlakat zum Tag des offenen Denkmals 2014; Quelle: DSD

Denkmalschutz wird auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, das Interesse und die Begeisterung für das Erbe früherer Generationen auch bei den jungen Menschen zu wecken. Mit „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" bietet die Stiftung seit über zehn Jahren ein Schulprogramm an, das Schulen bundesweit nutzen. Ein Schuljahr lang beschäftigen sich teilnehmende Schüler und ihre Lehrer, möglichst fächerübergreifend, mit Denkmalen in ihrer Umgebung. Sie durchstöbern Archive und Pläne, befragen Zeitzeugen, erkunden frühere Epochen, analysieren Handwerksmethoden und Konstruktionsweisen – und lernen, dass es Spaß macht, sich mit der Geschichte zu beschäftigen und Verantwortung für ihre Zeugnisse zu übernehmen.
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„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" – Schülergruppe aus Leipzig im Einsatz; Foto: Schmidt DSD (2011)
 

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