Liebe Bürger der Gemeinde Großkmehlen!    (Rückblick 2017)

Bei der Vorbereitung dieses Jahresberichts erfuhr ich vom Tode von Herrn Willy Lutzenberger. Er war in den 90er Jahren eine wichtige Wahlperiode lang Bürgermeister unserer Gemeinde und hat in dieser Zeit an vielen guten Zukunftsentscheidungen mitgewirkt. Besonders hervorheben möchte ich, dass er es war, dem es gelang, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz davon zu überzeugen, sich dem Schlossareal Großkmehlen zu widmen. Nur auf dieser Grundlage war es möglich, die heute offen sichtlichen Fortschritte in diesem natürlichen Zentrum unserer Gemeinde zu erreichen. Wenn heute die Gemeinde auf vergleichsweise gutem Stand ist, dann ist sein Anteil daran unbestritten. Wir sind ihm dankbar dafür.

Wie auch in vergangenen Jahren gab es Licht und Schatten. Um gleich mit einer schwierigen Materie zu beginnen, dem sehr schlechten Zustand der Landes- und Kreisstraßen in der Gemeinde: Es gelingt uns nur bedingt, hier die berechtigten Erwartungen der Bürger mit der Einschätzung, den Planungen und den finanziellen Zuordnungen auf Kreis- und Landesebene in Übereinstimmung zu bringen. Es ist stetiges Bohren und Erinnern gefragt. Ich danke hier dem Bauamt für die sehr gute Zusammenarbeit. Nur so sind wir nach Jahrzehnten zu der Verkehrsampel und nach fast einem Jahrzehnt zu dem Rad- und Fußweg zwischen Groß- und Kleinkmehlen gekommen. Heute kann ich darüber berichten, dass der Landkreis OSL Haushaltsmittel für die Planung des grundhaften Ausbaus der Elsterwerdaer Straße in Kleinkmehlen zwischen Straße der Jugend und Autobahnbrücke eingestellt hat. Nach Zuteilung entsprechender Fördermittel ist der Straßenbau für 2019/20 vorgesehen. Da auch die Nebenanlagen der Straße betroffen sein werden, wird dafür ein entsprechender Vertrag  zwischen Landkreis und Gemeinde vorbereitet.

Ausgehend von einer Zusammenkunft mit Bürgern in Großkmehlen gibt es auch für die Landesstraße 59 (Elsterwerdaer Straße in Großkmehlen)  Bewegung und positive Überlegungen, die hoffentlich bald substanziell werden. Wir hatten im Dezember ein gutes Gespräch in Cottbus und bleiben weiter am Ball. Abgeschlossen wurde der Bau der denkmalgeschützten Bogenbrücke über die Pulsnitz, die im Frühjahr für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Ich hoffe, dass damit die langjährigen Sorgen der Gemeinde mit diesem Bauwerk  beendet sind.

Die Friedhofsmauer auf dem kommunalen Friedhof wurde erneuert und die größtenteils abgestorbenen Kugelkirschen durch eine Bepflanzung mit Säuleneiben ersetzt.
Der nicht mehr benötigte Feuerlöschteich an der Blochwitzer Straße wurde zurückgebaut. Durch den Kauf eines neuen Radladers wurden die technischen Möglichkeiten und die Arbeitsbedingungen für unseren Bauhof verbessert. Grundstücke im Gelände von Schule/Kindergarten, Schlossareal und Sportanlagen sind von strategischem Interesse für die Gemeindeentwicklung. Wir haben deshalb in diesem Bereich ein Grundstück erworben.
Ein weiterer Landerwerb erfolgte mit dem Ziel, hier einen Standort für Wohnbebauung zu entwickeln. Das ist zwar zunächst ein teures Unterfangen, ist aber strategisch eine sehr sinnvolle Verwendung unserer Rücklagen. Erste Planungsaufträge sind ausgelöst. Die Erstellung des „Bebauungsplans Naherholung Kutschenberg“ hat deutliche Fortschritte gemacht, so dass für die Wochendhaus-Siedlung bald ordentliches Baurecht vorliegen wird, eine Voraussetzung für Pflege und Entwicklung der Grundstücke.                                                                         

Wir erwarten zu Beginn des neuen Jahres die Baugenehmigung für den Anbau am Kindergarten (Schließen des „U“ an der Ostseite). Durch Umsetzung dieser Maßnahme werden sich die Arbeits- und Unterbringungsmöglichkeiten deutlich verbessern.
Ebenso wurde der Kauf eines neuen Spielgerätes für den Außenbereich ausgelöst. Schon im letzten Jahr habe ich über Überlegungen  berichtet, Schlossräume für schulische Nutzung zu  erschließen. Durch den Eigentümer, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, wurde ein Projekt für den Ausbau der westlichen Hälfte des ersten Obergeschosses für die  Nutzung durch unsere Schule ausgearbeitet. Ein entsprechender Beschluss der Gemeindevertretung liegt vor, der Fördermittelantrag ist eingereicht. Die Realisierung dieses Projekts ist der schnellste Weg für eine  deutliche und qualitativ sehr gute Ausweitung der räumlichen Kapazitäten für die Schüler, die vor dem Hintergrund weiter steigender Bewerberzahlen und zunehmender pädagogischer Anforderungen erforderlich ist. Das Computerkabinett der Schule wurde aus dem gemeinsam mit dem Kindergarten genutzten Raum in den Kernbereich der Schule verlegt und völlig neu ausgerüstet. Die WLAN-Fähigkeit im Kernbereich  der Schule wurde deutlich verbessert und wird weiter ausgebaut.
Vor allem Dank der vielfältigen Aktivitäten unserer Vereine und vieler freiwilliger Helfer konnten wir im letzten Jahr auch wieder viel erleben. Ich gebe hier nur einen zusammenfassenden Jahresrückblick: Weiberfastnacht, Fußballturniere und –punktspiele, Osterfeuer in Kleinkmehlen, Konzerte im Schloss, drei Motorsportveranstaltungen, sechs Orgelkonzerte, begleitet von einer Kaffeetafel und Schlossführungen, Maibaumstellen, Sport- und Dorffest,  Sommerfest der Diakonie, Sommerfest der Traditionsfeuerwehr Kleinkmehlen, Schloss- und Hopfenfest, Schlossweihnacht. Immer, wenn es nötig war, sorgte dabei unsere Feuerwehr für den sicheren Rahmen.
Herzlichen Dank den vielen aktiv Beteiligten!
Im neuen Jahr werden voraussichtlich zu dem zitierten Umfang von Veranstaltungen noch ein Hometown-Festival  auf dem Motorsportgelände Kleinkmehlen, ein Dorffest in Frauwalde und eine Festwoche zum 300jährigen Jubiläum unserer Silbermannorgel hinzukommen. Wir erleben Fortschritt und positive Entwicklungen.

Sehr schön.

Trotzdem kann ich mir ein paar kritische Anmerkungen nicht verkneifen. Bezüglich Ordnung und Sicherheit gibt es Lücken in der Gemeinde. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden von uns selbst genauso ignoriert wie von dem zu Recht kritisierten Durchgangsverkehr. Wir tragen so zur Erhöhung der Unfallgefahr und zu der kritisierten Lärmbelästigung selbst bei.  Durchfahrtsverbote werden  missachtet und außerdem diese,  Fußgängern, Radfahrern und der Land-und Forstwirtschaft vorbehaltenen, Pisten teilweise als Rennstrecken missbraucht. Es  entstehen wilde Parkplätze, die einer ordentlichen Überprüfung nicht standhalten würden. Manche Grundstückseigentümer sind recht säumig bei der Einhaltung der satzungsbemäßen  Reinigungspflichten. Ich wünschte, dass das Ordnungsamt sich mehr als bisher um die Situation vor Ort kümmert.
Nun kann ich diese Kritik nicht allein stehen lassen ohne zu erwähnen, dass weitaus die meisten Bürger ihre Verpflichtungen erfüllen und viele darüber hinaus freiwillig ganz erhebliche Beiträge zur Verschönerung des Ortsbildes erbringen. Diese Leistungen verdienen hohe Anerkennung. Ich möchte hier besonders Herrn Dieter Schanze erwähnen. Die abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am Gebäude der Feuerwehr Kleinkmehlen, die dieses Jahr ihr 135jähriges Jubiläum begeht, sind vor allem sein Verdienst.

Ich danke allen Beschäftigten der Gemeinde, die auch im letzten Jahr mit viel Einsatz den wechselnden  Anforderungen  gerecht wurden. Ich danke den Gemeindevertretern und sachkundigen Bürgern für ihren Einsatz, für  Vorschläge und kritische Diskussionen, die den Entscheidungsprozess für unsere Beschlüsse bereicherten. Bei den Mitarbeitern des Amtes bedanke ich mich für stetige Unterstützung und Hilfsbereitschaft.

Ich wünsche allen Bürgern der Gemeinde Großkmehlen ein gesundes, erfolgreiches und möglichst zufriedenes Neues Jahr!

Gerd Müller-Hagen (2017/2018)

Liebe Bürger der Gemeinde Großkmehlen!    (Rückblick 2016)

Die Zeit vergeht wie im Fluge und ich darf Ihnen schon wieder über das abgelaufene Jahr 2016 aus Sicht der Gemeinde berichten.
Ohne nach wie vor bestehende Probleme und Unzulänglichkeiten zu verharmlosen, meine ich, dass 2016 ein Jahr mit deutlichen Fortschritten, teilweise sogar von Erfolgen war.

Der Bau des lange umkämpften Fuß- und Radwegs zwischen Groß- und Kleinkmehlen konnte endlich erfolgen. Voraus gingen jahrelange Bemühungen um Klärung  unterschiedlicher und sehr komplexer  Fragestellungen im Zusammenhang mit behördlichen Genehmigungen und Abstimmungen zum Beispiel mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen und dem Wasserverband Lausitz. Ich danke in diesem Zusammenhang besonders dem Bauamt für die viele Mühe. Vielen Dank auch jenen Grundstückseigentümern, deren Verständnis es ermöglicht, die notwendigerweise gefällte alte Lindenallee an der Südseite der Radwegtrasse in großen Teilen wieder anzulegen. Die Pflanzung soll im März 2017 erfolgen. Mit dem Fuß-und Radweg entlang des Autobahnzubringers gibt es nun neben dem bereits sanierten Oberweg eine weitere für Fußgänger und Radfahrer sichere Verbindung in Richtung der zentralen Einrichtungen der Gemeinde (Schlossensemble, Schule, Kindergarten, Gemeinderäume, Sportanlagen, Kirche).

Die ehemaligen Versammlungsräume im  Erdgeschoss des Gemeindehauses Kleinkmehlen, Oberweg 14 wurden in zwei schöne Zweizimmer-Wohnungen umgebaut. Sie fanden sehr schnell neue Bürger der Gemeinde als Mieter.

Eine seit Jahren die Gemeinde bedrückende Baustelle konnte dank positiver Fördermittelentscheidung in Angriff genommen werden:die marode denkmalgeschützte Bogenbrücke über die Pulsnitz. Kritische Phasen des Aufbaus sind bereits gemeistert, die Freigabe für den Verkehr wird etwa Ende des ersten Quartals 2017 erfolgen. Schließlich konnte Ende des Jahres der restliche Asphalt auf dem Anger aufgebracht werden, womit eine weitere langjährige „Baustelle“ nunmehr einen hoffentlich endgültigen positiven Abschluss gefunden hat.

Schon in der ersten Jahreshälfte konnten wir die beiden sehr stabilen, über Jahrzehnte ungenutzten ehemaligen Trinkwasserzisternen an der Blochwitzer Straße für die Löschwasserversorgung reaktivieren und in Betrieb nehmen. Damit ist die Löschwasserversorgung für dieses wachsende Wohngebiet langfristig gesichert und die sonst erforderliche Sanierung des Löschwasserteichs entfällt.

Durch Rück- und Umbaumaßnahmen im Obergeschoss des Kindergartens wurden die für die ansteigende Belegung erforderliche Anzahl an Toiletten für Kinder und Betreuungspersonal geschaffen und die Raumsituation weiter verbessert. Im Außenbereich wurde eine überdachte Unterstellmöglichkeit für Kinderwagen errichtet.

Die erfreuliche Entwicklung der Kinderzahl im Kindergarten entspricht einem im gesamten Amt festzustellenden Trend. Somit ist es nicht erstaunlich, dass auch unsere Schule eine eher steigende Auslastung aufweist. Auf dieser Grundlage stellte das Schulamt fest, dass für die überschaubare Zukunft die Grundschule Großkmehlen gesichert ist. Dieses deutliche Bekenntnis ist neu, ging man doch bisher immer von rückgängiger Bevölkerungsentwicklung und damit fraglicher Zukunft des Schulstandorts aus. Es war gut, dass die Gemeinde wie auch das Team der Schule sich trotz dieser Verunsicherung in der Vergangenheit davon nicht beeindrucken ließen und zielgerichtet in den Ausbau und die Entwicklung der Schule investiert haben. Die Aufwendungen haben sich gelohnt.

Im September besuchte der Minister Jörg Vogelsänger Großkmehlen, um im Schloss einen Fördermittelbescheid an Dr. Benedikt Buhl, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, zu übergeben. Zusammen mit den Eigenmitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz stehen somit knapp 1,1 Mio. € zur Fortsetzung der Sanierungsarbeiten zur Verfügung.
Die Arbeiten werden etwa im März 2017 beginnen  und sich schwerpunktmäßig auf den westlichen Vorplatz, das Erdgeschoss und den Zugang zum ersten Obergeschoss  beziehen.                     Durch Beseitigung bestehender Provisorien soll erklärtermaßen die Nutzung durch die Gemeinde erleichtert werden. Zurzeit werden Überlegungen präzisiert, die auch eine Nutzung des Schlosses für Zwecke der „Grundschule am Schloss“ Großkmehlen betreffen.

So sehr wir uns über die aufgezählten Fortschritte auch freuen: nach wie vor ist der schlechte und sich weiter verschlechternde  Zustand der durch die Gemeinde führenden Landes- und Kreisstraßen äußerst unbefriedigend. Trotz einschlägiger Bemühungen ist es uns bisher nicht gelungen, hier eine Verbesserung oder wenigstens eine Zusage für eine absehbare  positive Perspektive zu erreichen. Wir wären glücklich, wenn im nächsten Jahresrückblick eine  bessere Einschätzung möglich wäre! Wir bleiben weiter dran.

Es wurde aber nicht nur gebaut und investiert, man konnte in unserer Gemeinde vor allem dank vielfältiger Aktivitäten unserer Vereine im letzten Jahr auch viel erleben. Ich gebe hier nur einen kurzen Jahresüberblick: Weiberfastnacht, Osterfeuer, Kammerkonzert mit Schriftstellerlesung, 6 Orgelkonzerte einschließlich Kaffeetafel, Autocross-Veranstaltungen am Kutschenberg in Kleinkmehlen, Mopo-Cabrio-Rallye, Sport- und Dorffest, Sommerfest der Diakonie, Sommerfest der Traditionsfeuerwehr, Ausstellung zu 650 Jahre Kleinkmehlen, Schloss- und Hopfenfest, Schlossweihnacht. Immer, wenn es nötig war, sorgte dabei unsere Feuerwehr für den sicheren Rahmen.  Herzlichen Dank den vielen aktiv Beteiligten!

Die bei uns sehr gut entwickelte Kultur der gegenseitigen Vereinshilfe ist besonders zu schätzen. Ohne diese wäre es nicht möglich, in jedem Einzelfall die erforderliche kritische Masse bei dem Personal einer Veranstaltung abzusichern.   Die Gemeinde unterstützt den „Jugendklub in Gründung“, der, wenn alles klappt, im nächsten Jahr den Veranstaltungskalender in unserem Dorf auch bereichern wird.

Ein denkwürdiges Ereignis war zum Ende des Jahres die Verabschiedung  von Herrn Ketzler und Herrn Sickert, die jeweils  jahrzehntelang zum Wohle der Gemeinde im Bauhof tätig waren. Ich wünsche beiden Gesundheit und Freude im wohlverdienten Ruhestand.  Ich bin überzeugt, dass Herr Hausmann, der sich ja schon einarbeiten konnte, sowie Herr Oscchätzky, der im Januar seinen Dienst antritt, sich als würdige Nachfolger erweisen werden. Ich danke allen anderen, hier nicht persönlich genannten Beschäftigten der Gemeinde, die auch im letzten Jahr mit viel Einsatz den wechselnden Anforderungen gerecht wurden.
Ich danke den Gemeindevertretern und sachkundigen Bürgern und den Mitarbeitern des Amtes für die Zusammenarbeit und gute Vorschläge.

Ich wünsche allen Bürgern unserer Gemeinde ein gesundes, erfolgreiches und möglichst zufriedenes Neues Jahr!

Gerd  Müller-Hagen (2016)

Liebe Bürger der Gemeinde Großkmehlen!

Im  Rückblick auf das vergangene Jahr müssen wir neben erreichten Erfolgen auch feststellen, dass wir weniger geschafft haben als erhofft.

Zunächst zu Erfolgen:

Wir konnten im Juni die Gemeinderäume im Schloss beziehen und damit nach der Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrgerätehauses eine weitere Etappe bei unserem Ziel,  alle wesentlichen Gemeindeaktivitäten vorteilhaft im Schlossareal zu konzentrieren, erreichen.
Unser Schulhof wurde saniert und neu gestaltet. Die Zukunftsfähigkeit der Schule wurde weiterhin durch die Einrichtung aller technischen Voraussetzungen für das Telepräsenzlernen gestärkt.
Für den Kindergarten konnte nach Schaffung entsprechender investiver Voraussetzungen die Betriebserlaubnis für eine deutlich erhöhte Kinderzahl erlangt werden, damit ist die Unterbringung aller Kinder der Gemeinde auch bei steigenden Geburtenzahlen künftig  gesichert.
Uns  bedrückt seit langem der baufällige Zustand der durch Hochwasser geschädigten denkmalgeschützten Bogenbrücke, die ja deswegen gesperrt werden musste. Endlich kann dieses Problem gelöst werden. Es liegt die Zusage der Investionsbank des Landes Brandenburg vor, die projektierten Renovierungskosten zu hundert Prozent zu übernehmen. Die Bauarbeiten starten im Frühjahr 2016.

Besonders erfreut bin ich darüber, dass wir im Zuge der Erdverkabelung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung am Anger die seit Jahren unbefriedigende Situation für die Anlieger bezüglich des Zustands der Straße lösen werden.
Ich bitte um Verständnis dafür, dass die Arbeiten infolge technisch bedingter Verzögerung  in diesem Jahr nicht mehr abgeschlossen werden können.

Nun zu einigen Problemen:

Nach wie vor unbefriedigend ist der Zustand auf den in Landes- und Kreisbesitz befindlichen Straßen (Elsterwerdaer Straße und Dorfstraße Frauwalde). Hier sind wir mit den zuständigen Stellen im Gespräch, aber kurzfristige Lösungen sind leider nicht zu erwarten. Eine graduelle Verbesserung erwarten wir im Zusammenhang mit dem Bau des Radwegs zwischen Groß- und Kleinkmehlen, für den wir auch einen positiven Fördermittelbescheid erhielten. Das Bauamt arbeitet schon mehrere Jahre intensiv an der Vorbereitung dieses Projekts. Dieses hat sich auch in Folge mehrfach geänderter behördlicher Vorschriften sowie der für die Wegführung erforderlichen Eigentumsübertragungen von Grundstücksstreifen – für die es nicht immer Zustimmung durch Eigentümer gibt – als äußerst komplex und kompliziert erwiesen.
Ich hoffe nun sehr, dass im Frühjahr der Bau beginnen kann.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, wurde (und wird auch künftig) an unseren Straßen ein Geschwindigkeitsmessgerät, das zusätzlich auch das jeweilige Verkehrsaufkommen registriert, eingesetzt.
Wir gewinnen damit  statistische Daten, die uns in die Lage versetzen, künftig bei den Behörden unsere Wünsche hinsichtlich Verkehrsberuhigung noch besser begründen zu können.

Die entlang der Landesstraße 63 in Frauwalde dokumentierten Geschwindigkeitsüberschreitungen sind eklatant.
Verursacher ist hier der überregionale Verkehr.
Viel trauriger stimmt mich aber das Ergebnis für den Oberweg.
Hier sind die Verkehrsteilnehmer hauptsächlich wir, die Bürger unserer Gemeinde. Es muss leider festgestellt werden, dass wir selbst im eigenen Dorf mindestens ebenso rücksichtslos sind wie der überregionale Verkehr, über den wir uns ja sonst aufregen!
Sollen wir nun hier, da uns als Gemeinde die Straße gehört, Gemeindegeld für Schikanen aufwenden, nur, weil viele von uns  Vorschriften missachten und keine Rücksicht auf ihre Mitbürger nehmen??

Herzlich bedanken möchte ich mich für das Engagement vieler Einzelner in unserer Gemeinde. Der Einsatz in den Vereinen – dieses Jahr möchte ich die beiden Seniorenvereine anlässlich ihres 20. Jubiläums besonders erwähnen - ,  in der Feuerwehr, in der Schule, in der Kirchgemeinde, im Kindergarten bereichert die Lebensqualität in unserer Gemeinde. Es gelang im vergangenen Jahr wieder, unser Schlossensemble noch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Ich bedanke mich hier speziell auch bei dem Team Dürrschmidt.

Nicht zuletzt bedanke ich mich bei den Gemeindevertretern und sachkundigen Bürgern, den Fachstellen im Amt und besonders den Angestellten der Gemeinde!

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, friedliches Neues Jahr!

Gerd Müller-Hagen

Liebe Bürger von Großkmehlen

Ich darf Ihnen nun schon zum fünften Mal zur Jahreswende schreiben und möchte deshalb kurz auf diesen Zeitraum von fünf Jahren in unserer Gemeinde zurückschauen.
Beim Rückblick wird deutlich, dass wir trotz einiger Enttäuschungen doch gemeinsam eine Menge schaffen konnten:
Die Turnhalle wurde gründlich modernisiert und saniert und bietet seither der Schule, dem Kindergarten, dem Sportverein und privaten Nutzern vorbildliche Bedingungen. Mehr als 100 Wohngrundstücke konnten an das Schmutzwassersystem angeschlossen werden, damit wurde ein erheblicher Rückstand unserer Infrastruktur behoben. Parallel dazu wurden etwa 2500m Gemeindestraßen zumeist grundhaft erneuert, an vielen Stellen Erdverkabelung für die Stromversorgung installiert und die Straßenbeleuchtung modernisiert. Ich danke den Anwohnern, dass sie die damit verbundenen, leider nicht vermeidbaren Belastungen mit viel Geduld und Verständnis ertragen haben. Die Ausstattung von Schule und Kindergarten wurde, auch unter Einsatz von Mitteln aus dem Konjunkturpaket und weiterer Fördermittel, erheblich verbessert

Weiterlesen: Bürgermeisterbrief 2013/2014

Liebe Bürger der Gemeinde Großkmehlen!

Schnell ist das alte Jahr vergangen und es ist wieder Zeit für Rückschau und Ausblick.

Wir haben im vergangenen Jahr wichtige Zwischenziele erreicht und konnten einige Voraussetzungen für weiteren Fortschritt schaffen.

Die umfangreichen Bauarbeiten im Schlossensemble gingen zügig voran und werden uns in den nächsten Jahren in die Lage versetzen, alle wesentlichen Funktionen des Gemeindelebens im von Schlosskomplex und Kirche geprägten historischen Zentrum zusammenzuführen.

Damit schaffen wir erstmals seit dem Zusammenschluss unserer drei Orte in den siebziger Jahren eine zentrale Gemeindestruktur mit Schule,  Kindergarten,  Sportanlagen, Gemeindefeuerwehr und Versammlungsräumen. Diese vorteilhafte Konzentration erfordert aber schon aus Kostengründen, dass sich die Gemeinde langfristig von verstreuten, aus der Zeit vor 1970 stammenden Objekten trennen muss.

Weiterlesen: Bürgermeisterbrief Dezember 2012