Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie hier.
Juli 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31

Sankt-Georg-Kirche

Der kreuzförmige angelegte Bau der Sankt-Georgs-Kirche ist im Kern spätgotisch (Chor, Schiff und Turmunterbau)

Um 1618 wurde der Kirchenbau außen wie innen grundlegend verändert (u.a. Turmneuaufbau, geschmücktes Portal)

In den Jahren 1716-1718 erhielt sie ihr heutiges Aussehen. Dieser Umbau wurde nach einem Gutachten von George Bähr, dem Erbauer der Dresdener Frauenkirche, durchgeführt. Einrichtung und Ausstattung ist Barock, davon das Pfarr- und Patronatsgestühl aus dem frühen 18. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich eine Sandsteinkanzel (1620) mit kindlichen Skulpturen, als Stütze dient ein geflügelter Engel , der ein Kissen auf dem Kopfe hält und darauf ein Korb mit eingemeißelten Figuren. Der Schalldeckel ist aus Holz und ebenfalls mit Figuren versehen.

Eine weitere Kostbarkeit ist die Taufe, ein Geschenk der Generalin von Brause aus dem Jahr 1718.

Als ältestes Ausstattungsstück hat sich die noch heute benutzte Sakramentsnische (auch Tabernakel oder Sakramentshaus genannt) erhalten. Ihre Entstehungszeit ist etwa die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie befindet sich heute in der Sakristei.

Der spätgotische Schnitzaltar wird einer Antwerpener Werkstatt zugeschrieben und vor 1495 datiert (genauere Holzuntersuchungen sollen hier Klarheit bringen). Er besteht aus zwei Aufsätzen, einem Georgs- und einem Kreuzschrein in einer Renaissanceumrahmung von etwa 1620. Zum Georgsschrein gehören zwei Flügel, die rechts und links neben dem Altar aufgestellt wurden. Sie zeigen weitere Bilder der Georgslegende. Der Altar wird z.Zt. mit finanzieller Hilfe der BASF Schwarzheide restauriert.

Die Orgel wurde in den Jahren 1717/18 von Gottfried Silbermann erbaut. Er schuf dieses Werk als achtes von 45 Orgeln. Sie hat zwei Manuale und Pedale, sowie 23 Register. Die Generalin von Brause stiftete dieses Instrument. Es kostete 1000 Taler. Im Kirchenarchiv befindet sich ein eigenhändig geschriebener "Contract" von Silbermann über diesen Auftrag.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.